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Volker Kühn ist 1948 in Neuenkirchen geboren und später in Lilienthal aufgewachsen. Nach einer Ausbildung zum Tischler in Worpswede, studierte Volker Kühn 1968-72 Bildhauerei an der Bremer Hochschule für Gestaltung bei
Professor Johannes Schreiter. Mit kinetischen Lichtobjekten ist Volker Kühn bereits 1973 im Leopold-Hoesch-Museum in Düren und im Kunstverein Unna vertreten. 1974 erhält Volker Kühn den Förderpreis des Bremer Senats
und 1976 den ersten Preis im Wettbewerb der Bremer Hochschule für Nautik.
Ab 1976 wandte sich Volker Kühn vermehrt dem Zeichnen und der Druckgrafik zu. Es entstanden die ersten Miniradierungen, die von der Edition Lamers / Dortmund verlegt wurden und die ganze Welt eroberten. Nach einer großen Ausstellungstournee durch Japan packte Volker Kühn sein Radierwerkzeug beiseite.
Seit 1986 setzt Volker Kühn seine Ideen nach der Devise: “Man muss nur machen” in 3D-Kunst-Objekte um: dreidimensionale Kunstwerke, die von Freud und Leid eines jeden Menschen erzählen. Momentaufnahmen, die den Betrachter schmunzeln oder laut lachen lassen, finden sich auf diesen kleinen Bühnen wieder. Thematisch lassen sich diese Arbeiten nicht eingrenzen. Volker Kühn entlarvt Klischeevorstellungen auf ironische Weise, lenkt den Blick auf menschliche Unzulänglichkeiten, die wir im Leben an uns oder bei anderen oft genug haben erfahren müssen. Augenzwinkernd und stets versöhnlich schafft Volker Kühn dabei eine Distanz vom Betrachter zu den eigenen Schwächen, zu Freude, Liebe und dem Streben nach Erfolg. Dabei enthalten die Objekte von Volker Kühn Menschen, Tiere und vielerlei Dinge, die oftmals in Situationen und Proportionen überzeichnet sind.
Hilfs- und hoffnungslos ist es jedoch nicht um den Menschen bestellt: es kommt nie zur letzten Katastrophe, den endgültigen Absturz gibt es nicht. Neben seinem Humor und seiner freundlichen Ironie ist ein weiterer
Wesenszug von Volker Kühn, dass er ein “hoffnungsloser Optimist” ist.
Die Bildsprache, welche Volker Kühn spricht, ist international verständlich; sei es in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich oder New York, Kanada, Kalifornien, Florida, im Libanon oder in Dubai, Norwegen, Schweiz,
England, Japan und Russland (um nur einige Orte zu nennen): die Menschen sind begeistert. Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass seine Arbeiten international in vielen namhaften Galerien geführt werden. (Quelle:
Wikipedia.org, 3.6.2008)
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